Was ist Reittherapie ?

 

Einzel- und Gruppentherapie ist möglich

 

Therapeutisches Reiten ist eine ganzheitliche und individuelle Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen über das Medium Pferd.

 

In der Therapie wird der Mensch in der Entwicklung seiner Persönlichkeit gefördert. Das Pflegen, Führen und Reiten des Pferdes hilft uns, unseren Körper in verschiedenen Positionen zu erfahren.

 

 

 

 

Was ist erlebnisorientierte Reitpädagogik ?

 

In einer Zeit des Leistungsstrebens und der Bewegungsarmut suchen heutzutage viele Menschen nach Angeboten, welche ohne Druck einen Rückbezug zur Natur ermöglichen.

Besonders Kinder benötigen für eine gesunde Entwicklung Bewegung, Natur und Tiere.

Die erlebnisorientierte Reitpädagogik soll Menschen jeden Alters den Austausch in der Natur mit dem Lebewesen Pferd ermöglichen.

Als theoretischer Hintergrund dienen der erlebnisorientierten Reitpädagogik verschiedene erlebniszentrierte Methoden. Im Vordergrund steht die Erlebnispädagogik, welche sich als ein Teilgebiet der Pädagogik versteht, in dem das Lernen durch Erleben eine zentrale Rolle spielt.


Ziel erlebnisorientierter Maßnahmen ist es, Veränderungen im emotionalen, sozialen, kognitiven und praktischen Kontext zu bewirken. Die Begegnung mit Pferden stellt ein optimales Feld für Erlebnisse dar, denn Aktivitäten um, mit und auf dem Pferd sprechen den ganzen Menschen an, wecken seine Emotionen und geben Raum für Nähe, Geborgenheit aber auch für Abenteuer. Kinder und Jugendliche fühlen sich durch das Lebewesen Pferd aufgefordert zu agieren und zu interagieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tiergestützte Ergotherapie mit dem Pferd ist ein Angebot in den Bereichen
- psychisch-funktioneller,

- sensomotorisch- perzeptiver und

- motorisch-funktioneller Therapie.

 

Sie richtet sich an unterschiedliche Patientengruppen mit dem Ziel z.B. der Verbesserung von Wahrnehmung, des Muskeltonus oder auch des Trainings sozialer Kompetenzen.

Die Behandlung wird von einer Ergotherapeutin, die zusätzlich auch ausgebildete Reittherapeutin ist, auf dem praxisnahen Therapiegelände durchgeführt

 

Heilpädagogische und psychotherapeutische Ansätze in Kombination bieten als Einzel- oder Gruppentherapie die individuelle Förderung des Einzelnen über das Medium Pferd durch den Umgang mit dem Tier und den Beteiligten.



Die individuelle Förderung beginnt schon beim Führen des Pferdes aus dem Stall und der anschließenden Fell- und Hufpflege. Hier lernt der Mensch die Bedürfnisse des Pferdes kennen und kann so eine Beziehung zu ihm aufbauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder, die mit einer Behinderung geboren werden, sind bereits recht früh in therapeutischen Maßnahmen eingebunden (z.B. Vojta/Bobath etc.).

Andere Kinder, die zunächst unauffällig waren, zeigen oft in dem besonders sensiblen Lernalter von etwa 1,5 bis 5 Jahren  im sprachlichen und motorischen Bereich Auffälligkeiten.

 

Das Reiten, z.B. mit Hilfe des Longiergurtes, setzt dem Nervensystem durch den direkten Kontakt mit dem Pferderücken einen starken Impuls: Der Sprachimpuls wird aktiviert und das Gleichgewicht geschult.

Die Auswirkungen der Übungen können durch den Einsatz von Tüchern, Ringen, Bällen, Reifen und Stangen weiter verstärkt werden.

Das Kind erhält die Möglichkeit, ganzheitlich gefördert zu werden. Auch der Muskeltonus von Säuglingen und Kleinkindern kann durch die Bewegungen des Pferdes beim Reiten äußerst positiv beeinflusst werden.

Die Arbeit mit dem Pferd bedeutet für das betreffende Kind einen neuen Ansatz, Dialoge zu beginnen, und neue Wahrnehmungsmöglichkeiten zu entwickeln. Das Selbstvertrauen wird gestärkt und sensomotorische, emotionale und kognitive Fähigkeiten werden gefördert.

 

 

 

Was ist tiergestützte Ergotherapie ?

Was ist tiergestützte Frühförderung?

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